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Teil 5.2 – Die Kennzeichen einer schwärmerischen Gemeinde

Wir Menschen ermangeln des Ruhmes, den wir vor Gott haben sollten. Wer von uns kennt nicht diese Aussagen der Heiligen Schrift. Natürlich haben wir solche Sätze verinnerlicht. Losgelöst vom Worte Gottes sind wir alle Schwärmer, demütig sein in allen Dingen sollte die Grundhaltung unseres Herzens sein. Das hindert uns aber nicht mal etwas genauer auf unsere theologische Umgebung zu schauen, und was sehen wir da ?

Schwärmer sehen wir, die von sich behaupten bewusst oder unbewusst, sie hätten ein inneres Licht, aber ihr Leben deckt sich nicht mit dem Christlichen Glauben. Es sind nämlich faule Früchte. Und faule Früchte wachsen nicht auf guten Bäumen mit einem gesunden Wurzelwerk.

Die Kennzeichen einer schwärmerischen Gemeinde sind :

  1. Der Hochmut,
  2. Die Unbelehrbarkeit,
  3. Sie saugen ihre Mitglieder finanziell aus. Sie wollen sich einen Namen machen und sogenannte “ geistliche Werke “ vollbringen „, so wie ihre Vorfahren.
  4. Der Gemeindepapst und seine Kardinäle üben einen großen Zwang auf die Mitglieder aus.
  5. Menschliche Frömmigkeit ist angesagt. Sie wollen frömmer sein als alle andere Christen, also ein mehr an Frömmigkeit.
  6. Sie rücken weg vom Kreuz, reden unverbindlich nur von Gott, erwähnen nicht, dass sie elende Sünder sind und den Heiland für sich ganz persönlich benötigen.
  7. Gegen Unbotmäßige oder Andersdenkende gehen sie mit Repressionen und Ausgrenzung vor.
  8. Die sogenannten Ältesten bekommen von dem “ Machtmenschen“ autoritäre Vollmachten zugeschanzt.
  9. Es gehört zur Eigenart dieser Regima, dass sie den kalten Glanz ihrer Machtvollkommenheit rücksichtslos zur Schau stellen.“ Achte mal darauf wo sie während des Gottesdienstes sitzen ! „
  10. Fest steht aber, dass ein auf dieser bankrotten Währung ( absoluter Gehorsam ) gegenüber der “ Führer “ aufgebauten Gemeinde eine Zwangsgemeinschaft von Häftlingen darstellt.

Ob solche Gestalten selig werden, das steht bei dem einigen Gott. Da wollen wir Menschen uns kein Urteil erlauben. Wir wissen nur eines, dass diese Gewaltigen irgendwie rein geistig schief gewickelt sind.

Vor 1500 Jahren, also in der frühen Christenheit, auf dem Gebiet des heutigen Frankreichs, wurde von den dortigen bedrängten Christen folgendes Glaubensbekenntnis formuliert.

“ Wer da will selig werden, der muss vor allen Dingen den rechten christlichen Glauben haben. Wer denselben nicht ganz und rein hält, der wird ohne Zweifel ewiglich verloren sein.“

Das ist aber der rechte christliche Glaube, dass wir einen einzigen Gott in drei Personen und drei Personen in einiger Gottheit ehren, und nicht die Personen ineinander mengen, noch das göttliche Wesen zertrennen. Eine andere Person ist der Vater, eine andere der Sohn, eine andere der Heilige Geist. Aber Vater, Sohn und Heiliger Geist ist ein einiger Gott, gleich in der Herrlichkeit, gleich in ewiger Majestät. Welcherlei der Vater ist, solcherlei ist der Sohn, solcherlei ist der Heilige Geist. Der Vater ist nicht geschaffen, der Sohn ist nicht geschaffen. Der Vater ist unermesslich, der Sohn ist unermesslich, der Heilige Geist ist unermesslich. Der Vater ist ewig, der Sohn ist ewig, der Heilige Geist ist ewig, und sind doch nicht drei Ewige, sondern es ist ein Ewiger : Gleichwohl auch nicht drei Ungeschaffene, noch drei Unermessliche, sondern es ist ein Ungeschaffener und ein Unermesslicher. So ist auch der Vater allmächtig, der Sohn ist allmächtig, der Heilige Geist ist allmächtig, und sind doch nicht drei Allmächtige, sondern es ist ein Allmächtiger. So ist der Vater Gott, der Sohn ist Gott, der Heilige Geist ist Gott, und sind doch nicht drei Götter, sondern es ist ein Gott. So ist der Vater der Herr, der Sohn ist der Herr, der Heilige Geist ist der Herr, und sind doch nicht drei Herren, sondern es ist ein Herr. Denn gleichwie wir nach christlicher Wahrheit eine jegliche Person für sich als Gott und Herren bekennen müssen, so können wir im christlichen Glauben nicht drei Götter und drei Herren nennen. Der Vater ist von niemand gemacht, weder geschaffen, noch geboren. Der Sohn ist allein vom Vater: nicht gemacht und nicht geschaffen, sondern geboren. Der Heilige Geist ist vom Vater und Sohn, nicht gemacht und nicht geschaffen und nicht geboren, sondern ausgehend. So ist`s nun ein Vater, nicht drei Väter; ein Sohn, nicht drei Söhne, ein Heiliger Geist, nicht drei Heilige Geister. Unter diesen drei Personen ist keine die erste, keine die letzte, keine die größte, keine die kleinste; sondern alle drei Personen sind miteinander gleich ewig, gleich groß: Auf dass also, wie gesagt ist, drei Personen in einer Gottheit und ein Gott in drei Personen geehrt werde. Wer nun will selig werden, der muss von den drei Personen in Gott halten. Es ist aber auch not zur ewigen Seligkeit, dass man treulich glaube, dass Jesus Christus unser Herr, sei wahrhaftiger Mensch. So ist nun dies der rechte Glaube, so wir glauben und bekennen, dass unser Herr Jesus Christus, Gottes Sohn, Gott und Mensch ist.  Gott ist er aus des Vaters Natur vor der Welt geboren, Mensch ist er aus der Mutter Natur in der Welt geboren : Ein vollkommener Gott, ein vollkommener Mensch mit vernünftiger Seele und menschlichem Leibe; gleich ist Er dem Vater nach der Gottheit, kleiner ist er als der Vater nach der Menschheit; und wiewohl Er Gott und Mensch ist, so ist er doch nicht zwei, sondern ein Christus, welcher gelitten hat. Einer, nicht dass die Gottheit in die Menschheit verwandelt sei, sondern die Gottheit hat die Menschheit an sich genommen. Ja, Einer ist er, nicht dass die zwei Naturen vermengt sind, sondern dass Er eine einzige Person ist. Denn gleichwie Leib und Seele Ein Mensch ist, so ist Gott und Mensch Ein Christus, welcher gelitten hat um unserer Seligkeit willen, zur Hölle gefahren, am dritten Tage auferstanden von den Toten, aufgefahren gen Himmel, sitzend zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters, von dannen er kommen wird zu richten die Lebenden und die Toten. Und zu seiner Zukunft müssen alle Menschen auferstehen mit ihren eigenen Leibern und müssen Rechenschaft geben, was sie getan haben; und welche Gutes getan haben, werden ins ewige Leben gehen, welche aber Böses getan haben ins ewige Feuer.

Das ist der rechte christliche Glaube, wer denselben nicht fest und treulich glaubt, der kann nicht selig werden

Amen